Was es bedeutet
Heißt: eine derbe Sause auf der Berghütte, oft nach Skitag oder Tour, wenn alle platt sind, aber noch genug Restenergie fürs Grölen haben. Drinnen wird’s eng und warm, draußen beißt die Kälte, und irgendwer dreht Musik auf oder zieht ein Akkordeon raus. Dann wird gesungen, geschunkelt und getrunken, bis die Hütte bebt.
Verwendungsbeispiele
"Nach’m Aufstieg hock ma zamm in der Stube: Bier auf, Jausn her, und da Sepp haut ins Akkordeon, bis die Leit auf den Bänken tanzen."
"Nach dem letzten Lift ging die Hüttengaudi los, einer am Akkordeon, der Rest auf den Bänken am Schunkeln."
"Die Hüttengaudi ist eskaliert, wir haben bis Mitternacht gesungen und sind im Schneetreiben runter zur Unterkunft gestapft."
"Gestern war auf der Alm so eine Hüttengaudi, sogar die, die erst maulig in der Ecke saßen, haben später auf der Bank mitgegrölt."
"Wir wollten nur noch auf ein Getränk einkehren und zack, drei Stunden später steckten wir mitten in der Hüttengaudi."
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Woher es kommt
Hüttengaudi ist ziemlich direkt gestrickt aus Hütte und Gaudi. Gaudi läuft im Bairischen und Österreichischen schon lange als Wort für ausgelassenen Spaß und geht am Ende auf lateinisch gaudium zurück. Hüttengaudi hat sich daraus im Alpenraum fest für feuchtfröhliches Feiern auf der Berghütte eingebürgert.
Andere Arten, es zu sagen
Editoren dieses Begriffs
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