Stimmen von der Straße
Was es bedeutet
Bedeutet, dass du plötzlich kurz stoppst und nicht mehr flüssig weitermachen kannst. Beim Reden, Denken, Erzählen oder auch mitten in einer Aufgabe, wenn der Kopf einmal leer wird. So ein kleiner Hänger, wie wenn das Gehirn kurz lädt. Ist normal und passiert oft genau dann, wenn man eigentlich souverän wirken wollte. Tja, Mensch sein halt.
Verwendungsbeispiele
"Mitten im Erzählen komm i ins Stocken, weil mir das Wort fehlt, und alle schauen, als würd i grad neu gestartet werden."
"Das Gespräch kam ins Stocken, als das heikle Thema Geld auf den Tisch kam, und keiner wusste recht weiter."
"Bei der Präsentation bin ich kurz ins Stocken gekommen, weil mein Kopf genau in dem Moment einfach auf Standbild geschaltet hat."
"Er wollte ganz locker antworten, ist dann aber übel ins Stocken gekommen, als sie nach Details gefragt hat."
"Ich war voll im Film und dann fragst du eine Mini-Detailfrage und zack, ich komm komplett ins Stocken."
Etwas zu sagen?
Bearbeite, korrigiere oder erzähl uns etwas. Wir prüfen es und, wenn es echt ist, siehst du es mit deinem Namen übernommen.
Woher es kommt
Die Wendung kommt ganz normal vom Verb stocken. Das heißt schon lange so viel wie ruckeln, stoppen oder nicht mehr flüssig weiterlaufen. Darum können im Deutschen nicht nur Motoren oder Abläufe stocken, sondern auch Gespräche, Gedanken oder Sätze. Ins Stocken kommen meint genau diesen kurzen Holpermoment.
Andere Arten, es zu sagen
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