Was es bedeutet
Unnützes Zeug, Krimskrams, Plunder. In Niedersachsen sagt man Tünkram, wenn jemand wieder Sachen kauft, die kein Mensch braucht, oder wenn die Schublade voller Kleinkram ist, der seit zehn Jahren nicht angefasst wurde. Kurz, nüchtern und typisch norddeutsch: keine große Emotion, nur die Feststellung, dass das alles Quatsch ist.
Verwendungsbeispiele
"Was haste denn da wieder für Tünkram vom Flohmarkt mitgebracht? Die Garage ist voll und du kommst mit drei Kisten an, die keiner aufmacht."
"Die ganze Schublade ist voll mit Tünkram, kein Mensch braucht das Zeug."
"Kauf nicht wieder so viel Tünkram, der Flohmarkt landet eh im Keller."
"Räum den Tünkram da mal von der Fensterbank, sonst denkt noch einer, hier wohnt ein Museum für nutzlosen Kleinkram."
"Er wollte nur Schrauben holen und kam mit noch mehr Tünkram nach Hause, typisch Flohmarktfieber."
Woher es kommt
Ist plattdeutsch und setzt sich aus Tün und Kram zusammen, wobei Kram schlicht Zeug heißt. In Niedersachsen ist Tünkram der unnütze Krimskrams, der Plunder, der sich in Schubladen und Regalen ansammelt.
Andere Arten, es zu sagen
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