Stimmen von der Straße

Was es bedeutet

Trottel ist das Alltags-Schimpfwort für jemanden, der gerade richtig trottelig unterwegs ist, also verpeilt, ungeschickt oder komplett neben der Spur. Nicht so hart wie Idiot, aber spitz genug, dass es kurz piekst. Passt perfekt nach kleinen Pannen, vergessenen Terminen oder wenn wer zum dritten Mal die falsche Tür nimmt. Hängt mit trotten und trottelig zusammen.

Verwendungsbeispiele

"Ich steh an der Kasse, hab das Portemonnaie daheim gelassen. Der Kumpel: Trottel. Ich: Ey, wenigstens hab ich die Schoki nicht auch vergessen."
"Ich Trottel hab den Schlüssel von innen stecken lassen und die Tür ist zugefallen, jetzt steh ich im Treppenhaus."
"Sei kein Trottel und unterschreib nicht, bevor du das Kleingedruckte gelesen hast, das lohnt sich am Ende immer."
"Boah, ich Trottel hab die Pizza bestellt und als Lieferadresse noch meine alte Wohnung drin gehabt."
"Stell dich nicht so als Trottel an, der USB-Stecker passt schon, du drehst ihn nur zum fünften Mal falsch rum."

Etwas zu sagen?

Bearbeite, korrigiere oder erzähl uns etwas. Wir prüfen es und, wenn es echt ist, siehst du es mit deinem Namen übernommen.

Tonfall
Witzig Abwertend

Woher es kommt

Trottel ist im Deutschen schon länger belegt und hängt mit älteren Formen wie trotteln zusammen, also langsam, schwerfällig oder etwas dumpf dahintappen. Daraus wurde erst das Bild von jemandem, der nicht ganz mitzieht, und später das milde bis spöttische Schimpfwort für einen dusseligen oder verpeilten Menschen.

Andere Arten, es zu sagen

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