Was es bedeutet
Ein eher harmloses Schimpfwort für jemanden, der sich gerade richtig dusselig anstellt. Klingt mehr nach Augenrollen als nach echter Bosheit und wird oft sogar halb liebevoll benutzt, wenn jemand was verpeilt oder komplett daneben greift. Das Bild vom Beutel passt ganz gut: außen okay, innen grad Chaos. Perfekt für kleine Alltags-Fails.
Verwendungsbeispiele
"Ich wollte die Haustür mit dem Autoschlüssel aufmachen, und er so: Du Dummbeutel. Ich: War knapp, hab nur am falschen Schloss gerüttelt."
"So ein Dummbeutel, er hat das Ticket gekauft und ist dann in den falschen Zug gestiegen."
"Sei kein Dummbeutel und sichere die Datei, bevor der Rechner mitten in der Arbeit abstürzt."
"Du Dummbeutel, das Handy lag die ganze Zeit in deiner Hand und du suchst es seit zehn Minuten."
"Ich hab Salz in den Kaffee gekippt und meine Schwester nur so: Na bravo, Dummbeutel."
Etwas zu sagen?
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Woher es kommt
Das Wort ist sauber zusammengesetzt aus dumm und Beutel. Es gehört zu den alten bildhaften Schimpfwörtern im Deutschen, bei denen jemand als eine Art Behälter ohne viel Grips verspottet wird. Kein fancy Geheimcode also, sondern ein klassisches Kompositum, das schon lange umgangssprachlich als eher mildes Schimpfwort läuft.
Andere Arten, es zu sagen
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