Was es bedeutet

Schimpfwort für jemanden, der sich anstellt wie der erste Mensch: Depp, Trottel, kompletter Verpeiler. Eigentlich ist ein Klappspaten das faltbare Schanzzeug von der Bundeswehr, darum klingt’s schön nach Feldlager und Metall. Im Alltag packst du’s aus, wenn jemand mit Ansage Mist baut. Derb, aber noch familienfähig, mehr Wumms als Dussel.

Verwendungsbeispiele

"Ey, wer hat die Milch in den Schrank gestellt und den Käse auf die Fensterbank? Ich. Du Klappspaten, jetzt riecht die Küche wie ein U-Boot."
"So ein Klappspaten, parkt mitten auf der Einfahrt und wundert sich, dass keiner mehr rauskommt."
"Sei kein Klappspaten und lies erst die Anleitung, bevor du den halben Schrank falsch zusammenbaust."
"Hast du echt den Router ausgesteckt, um das WLAN zu reparieren? Du Klappspaten, jetzt ist natürlich alles tot."
"Der Klappspaten drückt im Aufzug dreimal auf denselben Knopf und guckt dann beleidigt, warum nichts schneller geht."

Etwas zu sagen?

Bearbeite, korrigiere oder erzähl uns etwas. Wir prüfen es und, wenn es echt ist, siehst du es mit deinem Namen übernommen.

Tonfall
Witzig Abwertend

Woher es kommt

Das Wort kommt vom Klappspaten, also dem zusammenklappbaren Feldspaten, wie man ihn vor allem vom Militär kennt. Als Schimpfwort lebt es vom schönen Krach im Kopf: hart, blechern, schön uncharmant. In der Umgangssprache wurde daraus ein spöttischer Name für jemanden, der sich maximal dämlich anstellt.

Andere Arten, es zu sagen

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