Stimmen von der Straße
"Der Greißler ist das kleine Lebensmittelgeschäft um die Ecke, leider aussterbend, weil jetzt alle zum Supermarkt rennen. Dabei hat der Greißler immer einen Tratsch parat, Beispiel, beim Greißler kostet es vielleicht 20 Cent mehr, aber dafür weißt, wem seine Frau wen betrügt, das ist Service."
Was es bedeutet
Kleines (oft traditionelles) Lebensmittelgeschäft um die Ecke, heute seltener als früher; bekannt für persönlichen Service und Tratsch.
Verwendungsbeispiele
"Beim Greißler kostet’s vielleicht 20 Cent mehr, aber dafür weißt, wer mit wem was hat."
"Beim Greissler ums Eck kennt dich der Inhaber noch mit Namen."
"Früher gab's an jeder Ecke einen Greissler, heute findest du nur mehr Supermärkte."
"I geh schnell zum Greißler, brauch nur Milch, aber wahrscheinlich steh ich eh wieder zehn Minuten wegen dem Ratscherl."
"So ein echter Greißler fehlt im Grätzel halt schon, im Supermarkt schaut dich ja nicht mal wer gscheit an."
Etwas zu sagen?
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Woher es kommt
Greißler ist ein typisch österreichisches Wort, vor allem aus Wien. Es geht wohl auf ältere Bezeichnungen für Händler mit Grieß oder Kolonialwaren zurück. Mit der Zeit wurde daraus der kleine Laden ums Eck, wo man nicht nur Milch und Semmeln holt, sondern gleich noch den halben Grätzel-Klatsch mitnimmt.
Andere Arten, es zu sagen
Editoren dieses Begriffs
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