Was es bedeutet
Meint den kleinen Gemischtwarenladen um die Ecke, oft mit staubigen Regalen und Kaffeeduft, wo’s von Schrauben bis Brause alles gab und die Chefin dich beim Namen kannte. Mehr Nachbarschafts-Wohnzimmer mit Kasse als Einkaufstempel. Da gab’s Bonbons einzeln, bisschen Klatsch und notfalls auch mal was auf Anschreiben. Heute selten, aber Nostalgie pur.
Verwendungsbeispiele
"Früher schnell rüber zum Tante-Emma-Laden, drei Brötchen, ein Lolli und noch was auf Anschreiben. Heute stehste im Discounter und suchst die Kasse."
"Früher kaufte man im Tante-Emma-Laden, wo einen die Besitzerin noch persönlich kannte."
"An der Ecke hat ein kleiner Tante-Emma-Laden aufgemacht, mit allem von Brot bis Schnürsenkeln."
"Bei uns gab's früher noch so'n Tante-Emma-Laden, da hast du Milch geholt und bist mit den halben Dorfnews wieder raus."
"Der neue Bio-Markt tut geschniegelt, aber der alte Tante-Emma-Laden hatte mehr Seele in einem Regal als die auf hundert Quadratmetern."
Etwas zu sagen?
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Woher es kommt
Der Name ist im Deutschen fest eingebrannt als Bild für den kleinen, privat geführten Laden um die Ecke. Die "Tante Emma" steht dabei nicht für eine echte Person, sondern für die vertraute, meist ältere Ladenfrau, die Kundschaft, Wünsche und Dorftratsch kannte. So wurde daraus die gängige Bezeichnung fürs nachbarschaftliche Mini-Geschäft.
Andere Arten, es zu sagen
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