Was es bedeutet

Steht für krumme Sachen, für Mauschelei und kleine Schummelei, also alles, was nicht so ganz astrein läuft. Schmu machen heißt, ein bisschen tricksen, an der Wahrheit feilen oder beim Abrechnen kreativ werden. Es ist nie das ganz große Verbrechen, eher der Trick mit Augenzwinkern, den jeder durchschaut. Das Wort klingt fast niedlich für etwas Unsauberes, und genau deshalb sagt man es so gern mit hochgezogener Augenbraue.

Verwendungsbeispiele

"Bei der Abrechnung stimmt was nicht, das riecht nach Schmu, da gucken wir morgen nochmal ganz genau drauf."
"Bei der Abrechnung war ein bisschen Schmu dabei, die Zahlen passten nicht ganz."
"Mach keinen Schmu mit dem Wechselgeld, ich zähle eh nach."
"Der Typ hat uns erst ein Sonderangebot versprochen und dann kamen plötzlich fünf Extrakosten dazu, voll der Schmu."
"Erzähl mir keinen Schmu, ich seh doch, dass du bei den Stunden ein bisschen nachgeholfen hast."

Etwas zu sagen?

Bearbeite, korrigiere oder erzähl uns etwas. Wir prüfen es und, wenn es echt ist, siehst du es mit deinem Namen übernommen.

Tonfall
Ironisch Witzig Abwertend

Woher es kommt

Das Wort kommt über Rotwelsch aus dem Jiddischen. Verwandt ist es mit jiddisch schmuen beziehungsweise schmußen im Sinn von reden, auskungeln, Geschäfte drehen. Im Deutschen hat sich daraus Schmu für windige Tricksereien, Mauschelei und kleine Unehrlichkeit festgesetzt, oft mit diesem halb spöttischen, halb wissenden Unterton.

Andere Arten, es zu sagen

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