Was es bedeutet

Wenn du schummelst, mogelst du dir heimlich einen Vorteil, ohne gleich komplett als Betrüger dazustehen. Du biegst Regeln so lange, bis sie dir passen, und spielst danach unschuldig wie ein Lamm. Passiert bei Karten, Prüfungen, Diäten oder beim Alter-Aufrunden. So ein Taschenspielertrick, den fast jeder schon mal versucht hat, wirklich.

Verwendungsbeispiele

"Beim Uno grinst Kevin unschuldig, während er unterm Tisch die Karten umsortiert. Zwei Züge später legt er die perfekte Karte und murmelt: War doch Skill."
"Beim Brettspiel mit den Kindern schummelt der Opa absichtlich schlecht, damit sie ihn erwischen und jubeln."
"Sie hat beim Alter ein bisschen geschummelt, aber die Zahl auf dem Ausweis hat sie dann doch verraten."
"In der Klausur hatte er plötzlich für jede Formel eine Eingebung. Klar, der Spicker klebte ganz entspannt im Ärmel."
"Beim Kegeln schreibt Jana die Punkte so großzügig mit, dass aus einer Gurkenrunde auf einmal fast ein Sieg wird. Bisschen geschummelt, bisschen geglänzt."

Etwas zu sagen?

Bearbeite, korrigiere oder erzähl uns etwas. Wir prüfen es und, wenn es echt ist, siehst du es mit deinem Namen übernommen.

Woher es kommt

Schummeln kommt sehr wahrscheinlich aus dem Rotwelschen und hängt mit älteren Formen wie schumm oder Schmu zusammen, also mit Mauschelei, Tricksen und krummen kleinen Nummern. Im heutigen Deutsch wirkt es meist kleiner und alltagstauglicher als betrügen. Es klingt nach Regelbiegen mit geschniegelt unschuldigem Gesicht.

Andere Arten, es zu sagen

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