Was es bedeutet

Ein Schluffi ist der gemütlichste Kollege im Raum: Kapuzenpulli, ausgelatschte Schuhe und null Lust auf Hektik. Kein böser Typ, eher einer, der Termine als grobe Empfehlung versteht und beim Aufräumen schon müde wird, bevor er überhaupt anfängt. Man schimpft halb genervt, halb liebevoll, weil der Schluffi trotz allem oft die Ruhe selbst ist, während die anderen am Rotieren sind. Im Alltag steht das Wort für jeden, der das Leben in Schlappentempo nimmt und sich davon nicht abbringen lässt.

Verwendungsbeispiele

"Unser neuer Mitbewohner ist ein echter Schluffi, der Abwasch stapelt sich, aber er kocht den besten Kaffee der Wohnung und meckert nie."
"Im Hoodie und mit Kaffeebecher schlurft der Schluffi um zehn ins Büro, setzt sich hin und löst dann seelenruhig das Problem, an dem alle seit Stunden hängen."
"Ey, frag den Schluffi bloß nicht nach pünktlich, der kommt rein, wenn der Tag schon fast Feierabend hat."
"Typischer Schluffi, erst alles ewig vor sich herschieben und dann mit null Stress doch irgendwie durchkommen."
"Lass mal den Schluffi in Ruhe, der braucht morgens erst mal zwei Kaffees und zehn Minuten Anlauf, dann läuft's bei ihm schon irgendwie."

Etwas zu sagen?

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Tonfall
Liebevoll Ironisch Witzig

Woher es kommt

"Schluffi" hängt sehr wahrscheinlich mit dem Verb "schluffen" zusammen, also langsam, schlurfend und etwas schlapp gehen. Das Wort hat sich im Deutschen als umgangsspöttische, oft aber nicht richtig böse Bezeichnung für jemanden festgesetzt, der träge, verpeilt oder gemütlich-unambitioniert rüberkommt.

Andere Arten, es zu sagen

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