Was es bedeutet
Nervennahrung ist alles, was du dir reinpfeifst, wenn der Kopf raucht: meist Süßkram wie Schokolade, Gummibärchen oder Kekse. Gemeint ist weniger echte Medizin als eine kleine Belohnung, die kurz beruhigt und Motivation schiebt, zum Beispiel beim Lernen, Arbeiten oder Zocken bis spät. Funktioniert vielleicht mehr im Herzen als im Nervensystem, aber lecker ist’s.
Verwendungsbeispiele
"Vor der Abgabefrist hock ich seit Stunden am Laptop. Ich geh kurz zum Kiosk, hol Nervennahrung und komm mit zwei Tafeln Schoki und Keksen zurück."
"Vor der Prüfung hab ich mir eine Tafel Schokolade als Nervennahrung neben das Buch gelegt."
"Bring Nervennahrung mit, der Umzug heute wird lang und ohne Gummibärchen halten wir das nicht durch."
"Ich hab für die Nachtschicht schon Nervennahrung gebunkert, Chips, Schoki und diese völlig übermotivierten Gummiwürmer."
"Wenn wir die Steuererklärung heute echt noch fertigkriegen wollen, brauch ich erst mal Nervennahrung und einen Kaffee dazu."
Woher es kommt
Das Wort ist ein altes deutsches Kompositum aus Nerven und Nahrung. Es taucht schon länger im allgemeinen Sprachgebrauch auf und meint nicht ernsthaft Medizin, sondern eher Essen für stressige Momente, oft Süßes. Der Witz daran ist klar: Man füttert nicht wirklich die Nerven, aber gefühlt läuft der Kopf danach wieder etwas runder.
Editoren dieses Begriffs
Deine Stimme zählt
Echte Straßensprache oder haben wir es übertrieben? Stimm ab.
Um diesen Ausdruck kümmern wir uns gemeinsam
Wenn man ihn bei dir sagt und hier etwas fehlt, bring es mit. Ein Magikito schaut es an und ergänzt es.
- Ein Beispiel
- Deine Ecke
- Deine Stimme