Was es bedeutet

Ein Miesepeter ist ein Dauernörgler, der grundsätzlich erst mal alles doof findet. Egal ob Sonne, Party oder Gratis-Kuchen, er entdeckt sofort das Haar in der Suppe und zieht die Stimmung runter wie ein nasser Hoodie. Sagt man im Büro, in der WG oder am Stammtisch meist halb genervt, halb grinsend. Kein Hardcore-Schimpf, eher ein kleiner Stups mit Augenrollen für alle Beteiligten.

Verwendungsbeispiele

"Wir sitzen im Biergarten, alle freuen sich, nur Kevin: Die Bank wackelt, die Sonne blendet, das Bier ist zu kalt. Alter, entspann dich, Miesepeter."
"Sei kein Miesepeter und komm mit zum Fest, gemeckert werden kann auch nächste Woche noch."
"Der Miesepeter im Büro hat zu jeder guten Nachricht sofort ein Aber parat, das nervt langsam wirklich alle."
"Kaum steht das Grillzeug auf dem Tisch, fängt der Miesepeter schon an: zu dunkel, zu salzig, zu spät. Bruder, iss einfach."
"Alle hatten Bock aufs Wochenende, nur Jana kam direkt mit fünf Beschwerden um die Ecke. Richtiger Miesepeter-Move heute."

Etwas zu sagen?

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Tonfall
Ironisch Witzig Abwertend

Woher es kommt

Miesepeter ist im Deutschen schon seit dem 19. Jahrhundert belegt. Das Wort steckt aus mies im Sinn von schlecht gelaunt oder unerquicklich und dem Vornamen Peter zusammen. Gemeint ist kein echter Peter, sondern so eine Standardfigur fürs Nörgeln, einer, der sofort das Negative sieht und allen die Laune anknabbert.

Andere Arten, es zu sagen

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