Was es bedeutet
Ein Griesgram ist so ein Dauer-Miesepeter, der gefühlt schon schlechte Laune hat, bevor der Tag überhaupt angefangen hat. Egal ob Sonne scheint, Essen gut ist oder alle entspannt sind, der findet erst mal was zum Meckern. Das sagt man oft leicht genervt, aber eher neckisch als richtig böse, für Leute, die mit ihrem Gemaule die Stimmung runterziehen.
Verwendungsbeispiele
"Warum guckst du so griesgrämig? – Ich guck normal. – Ey, du hast seit drei Tagen kein Gesicht gemacht. – Gestern hab ich geniest, das war fast ein Lächeln."
"Der Griesgram von Nummer fünf grüßt nie zurück und beschwert sich, wenn die Kinder zu fröhlich lachen."
"Sei kein Griesgram am Geburtstag, lächel einmal fürs Foto, danach darfst du wieder schimpfen."
"Boah, sei doch nicht so ein Griesgram, wir sind fünf Minuten unterwegs und du meckerst schon über die Musik im Auto."
"Opa klingt manchmal wie ein Griesgram, aber wenn du ihm Kuchen hinstellst, taut er plötzlich doch auf."
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Woher es kommt
Das Wort ist schon älter und im Deutschen lange belegt. Es hängt mit griesgrämig zusammen, also mürrisch, verdrossen, schlecht gelaunt. Der Kern steckt in Gram, einem alten Wort für Kummer oder Verdrossenheit. Ein Griesgram ist also sprachgeschichtlich einfach jemand, der voller missmutigem Gram durch die Gegend läuft.
Andere Arten, es zu sagen
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