Stimmen von der Straße
"Rausgehen heißt einfach das Haus verlassen, oft um etwas zu erleben. Ich hatte eigentlich keinen Bock, aber ich bin trotzdem rausgegangen und genau das hat den Unterschied gemacht, weil der Abend dann doch richtig gut wurde."
Was es bedeutet
Rausgehen heißt erstmal ganz simpel: raus aus der Wohnung, raus aus dem Zimmer, rein ins echte Leben. Das kann ein Spaziergang sein, ein kurzer Abstecher, ein Treffen mit Leuten oder der Start in einen Abend, der erst harmlos wirkt und dann komplett eskaliert. Oft sagt man’s auch genau dann, wenn man eigentlich lieber drinnen vergammeln würde, aber tief drin weiß: bisschen Luft, bisschen Bewegung, bisschen Welt tut gerade gut.
Verwendungsbeispiele
"Ich wollte eigentlich daheim bleiben, Hoodie und Serie. Dann haben wir gesagt, komm, wir gehen raus, nur kurz. Ende vom Lied: wir waren bis spät unterwegs und es war top."
"Lass uns heute Abend rausgehen, ich halte es daheim nicht mehr aus."
"Bei dem Wetter will keiner rausgehen, wir bleiben auf dem Sofa."
"Ich war den ganzen Tag im Film, dann meinte sie nur: Zieh Jacke an, wir gehen kurz raus. Genau das hab ich gebraucht."
"Erst hieß es nur eine Runde rausgehen, am Ende standen wir um zwei noch mit Döner an der Tanke."
Woher es kommt
Das Wort ist ganz normales Standarddeutsch und setzt sich schlicht aus raus und gehen zusammen. Umgangssprachlich steht es nicht nur fürs physische Verlassen von drinnen, sondern oft auch für den kleinen inneren Ruck, sich doch noch aufzuraffen und unter Leute oder wenigstens vor die Tür zu kommen.
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