Was es bedeutet
Meckerfritz ist der Typ Mensch, der an wirklich allem rumkrittelt und gefühlt nie zufrieden ist. Ob Wetter, Essen, Chef oder der Busfahrer, irgendwas ist immer zu laut, zu teuer oder „früher besser“ gewesen. „Fritz“ ist hier einfach ein Platzhalter-Name, und „meckern“ sagt schon alles. Klingt genervt, kann aber auch liebevoll-spöttisch gemeint sein.
Verwendungsbeispiele
"Unser Meckerfritz im Büro motzt über den Kaffee, die Heizung und die neuen Stühle, und fragt dann ernsthaft, warum montags keiner gute Laune hat."
"Onkel Werner ist der klassische Meckerfritz, kaum sitzt er am Tisch, ist die Suppe zu salzig und das Wetter eine Frechheit."
"Sei nicht so ein Meckerfritz, das Konzert war doch super, du hast nur die ganze Zeit über die Parkplätze geschimpft."
"Boah, jetzt mach mal nicht den Meckerfritz, wir wollten nur kurz was essen und nicht die Speisekarte vor Gericht zerren."
"Im Urlaub gibt's immer einen Meckerfritz, der erst über das Hotel schimpft und dann noch über den Pool, weil er zu nass ist."
Woher es kommt
"Meckerfritz" ist eine glasklare Bildung aus dem Verb "meckern" und dem Rufnamen "Fritz". "Fritz" taucht im Deutschen schon lange als Platzhalter für irgendeinen Kerl auf, oft leicht spöttisch. Das Wort meint also den Musterknurrer vom Dienst, den Typen, der aus fast allem noch ein kleines Nörgelkonzert zieht.
Andere Arten, es zu sagen
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