Was es bedeutet
Beckmesser ist der klassische Pingel, der mit dem Rotstift durchs Leben läuft und selbst bei geilen Sachen noch ’nen Fehler sucht. Der Name kommt von Sixtus Beckmesser aus Wagners Oper Die Meistersinger von Nürnberg. Sagt man über Leute, die jedes Detail zerbröseln, als wär’s ’ne Matheklausur. Manchmal liegen sie sogar richtig, nerven aber trotzdem.
Verwendungsbeispiele
"Alle feiern den Gig, nur Kevin nörgelt: Die Betonung in Strophe zwei war daneben. Digga, hör auf Beckmesser zu geben, wir sind nicht bei The Voice."
"Der Beckmesser im Verein findet selbst beim besten Spiel noch drei Sachen, die angeblich schiefgelaufen sind."
"Sei kein Beckmesser und freu dich einfach über das Geschenk, statt das Preisschild zu suchen."
"Lass den Film doch einfach wirken, ey. Du musst jetzt nicht jeden Dialog auseinandernehmen wie der letzte Beckmesser."
"Kaum ist die Deko fertig, kommt irgendein Beckmesser um die Ecke und meckert, dass die Servietten nicht symmetrisch liegen."
Woher es kommt
Der Ausdruck geht auf Sixtus Beckmesser zurück, eine Figur aus Richard Wagners Oper Die Meistersinger von Nürnberg von 1868. Beckmesser ist dort der pedantische Regelreiter, der Kunst nach Fehlern abklopft statt sie zu genießen. Daher wurde sein Name im Deutschen zum Wort für einen kleinkarierten Nörgler und Erbsenzähler.
Andere Arten, es zu sagen
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