Was es bedeutet

Ein Kuhhandel ist so ein Deal, der offiziell nach „fairer Tausch“ aussieht, aber in echt nach Hinterzimmer und Gegenschacherei riecht. Ursprünglich kommt’s vom Viehhandel, wo hart gefeilscht wurde. Heute nutzt man’s gern für Politik, Business oder Vereinsklüngel, wenn Posten, Stimmen oder Vorteile hin und her geschoben werden, bis es den eigenen Leuten passt.

Verwendungsbeispiele

"Im Rathaus wieder Kuhhandel deluxe: Du kriegst den Posten, wir den Zuschuss. Am Ende klopfen sie sich auf die Schulter, wir gucken blöd."
"Hinter der Koalition steckte ein übler Kuhhandel um Posten und Geld."
"Das war doch kein Kompromiss mehr, das war ein Kuhhandel auf offener Bühne: ihr stimmt zu, dafür kassiert ihr später den Vorsitz."
"Im Verein läuft wieder Kuhhandel vom Feinsten. Erst werden Stimmen gesammelt, dann kriegt plötzlich der Kumpel den besten Posten."
"Das riecht doch meilenweit nach Kuhhandel. Erst blockieren sie alles und plötzlich geht’s durch, sobald jeder seinen Happen vom Kuchen kriegt."

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Tonfall
Ironisch Witzig Abwertend

Woher es kommt

Das Wort kommt tatsächlich aus dem Viehhandel. Beim Feilschen um Kühe ging’s oft zäh, taktisch und mit Nebenabsprachen zur Sache. So hat sich Kuhhandel vom echten Marktgetümmel auf politische und andere Deals übertragen, bei denen nicht sauber verhandelt wird, sondern Vorteile gegeneinander hin und her geschoben werden.

Andere Arten, es zu sagen

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