Was es bedeutet
Abwertender, eher altbackener Ausdruck für die angeblich strenge, kontrollierende Person zu Hause, meist die Ehefrau oder Partnerin, die „das Kommando“ hat. Wird gern als Ausrede rausgehauen, wenn jemand früher abzieht oder keinen Ärger riskieren will. Das Bild vom Drachen macht’s dramatisch, ist aber schnell sexistisch und wirkt wie Stammtisch von gestern.
Verwendungsbeispiele
"Kommst noch mit auf ein Bier? Keine Chance, ich muss heim, sonst dreht der Hausdrache durch und ich darf morgen auf dem Sofa pennen."
"Der Nachbar nennt seine Schwiegermutter den Hausdrachen, aber nur wenn sie ganz sicher außer Hörweite ist."
"Im alten Film spielt sie den klassischen Hausdrachen, der die ganze Familie übers Ohr kommandiert."
"Ich wär ja noch geblieben, aber der Hausdrache wartet schon mit verschränkten Armen in der Wohnung."
"Er schiebt seit Jahren alles auf den Hausdrachen, dabei hat er selber einfach keinen Bock auf lange Nächte."
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