Was es bedeutet

Die bäuerliche Schank, wo der Winzer seinen eigenen Wein und eine deftige Jause anbietet, oft nur ein paar Wochen im Jahr. Ein ausgehängter Buschen aus Tannenzweigen über der Tür zeigt, dass offen ist. Der etwas ländlichere Vetter des Heurigen, mitten in den Weinbergen.

Verwendungsbeispiele

"In der Steiermark kehren wir gern in einer Buschenschank ein, junger Wein, Speck und Bauernbrot, mehr braucht es nicht."
"Im Spätsommer kehren wir in eine Buschenschank in der Südsteiermark ein, die Tante des Wirts schneidet Speck am Tisch und der junge Welschriesling wird ins Krügerl gefüllt, ohne dass jemand bestellt hätte."
"Die Buschenschank im Tal hat nur drei Wochen im Jahr offen, dann steht der Bauer am Tor mit Schwiegersohn und Hund, alle drei freundlich, das Bauernbrot kommt frisch aus dem Ofen am Wegrand."
"Fahr ma nachher noch in die Buschenschank rauf, a Achterl, Verhackertbrot und dann schaut die Welt eh wieder freundlicher aus."
"Wenn der Buschen draußen hängt, weißt eh Bescheid, die Buschenschank hat offen und irgendwer schneidet schon Speck in Scheiben, die nicht von schlechten Eltern sind."

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Liebevoll Ausgelassen

Woher es kommt

Der Name kommt vom Buschen, also dem Zweigbündel über der Tür. Dieses Zeichen zeigte seit alter Zeit an, dass der Winzer gerade eigenen Wein ausschenkt. In der Steiermark hat sich dafür Buschenschank als ganz normales Wort gehalten, nah verwandt mit dem Heurigen, aber klar regional geprägt.

Andere Arten, es zu sagen

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