Stimmen von der Straße
"Sich verheben heißt, sich zu viel auf einmal vorzunehmen. Ich dachte, ich schaffe das alles an einem Tag, habe mir aber diese richtig große To-do-Liste gemacht und war richtig motiviert. Aber irgendwann habe ich gemerkt, ich habe mich komplett verhoben. Am Ende war ich nur noch gestresst und nichts war richtig fertig."
Was es bedeutet
Heißt: Du nimmst dir mehr vor, als gerade realistisch drin ist, weil du denkst, das packst du locker. Erst klingt alles machbar, dann wird's auf einmal zu viel und du hängst mit Stress, Chaos und halbfertigen Sachen drin. Passt bei Arbeit, Alltag, Training oder einfach bei völlig eskalierten To-do-Listen.
Verwendungsbeispiele
"Ich wollte heute Sport, Steuer und Wohnung machen, hab mich komplett verheben und sitz jetzt nur da mit Kaffee und Chaos."
"Mit drei Projekten gleichzeitig hab ich mich total verhoben, jetzt liegt alles halb fertig rum."
"Nimm dir nicht zu viel vor, sonst verhebst du dich und gibst nach einer Woche auf."
"Ich hab mir fürs Wochenende Renovieren, Steuerkram und Familienbesuch reingeknallt und mich komplett verhoben."
"Bruder, mach mal langsam, du hast dich mit den fünf Nebenjobs doch brutal verhoben."
Etwas zu sagen?
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Woher es kommt
Das kommt direkt aus der Körpersprache vom Heben schwerer Lasten. Wer falsch ansetzt oder sich an etwas zu Schwerem versucht, verhebt sich und kann sich dabei wehtun. Daraus wurde dann die übertragene Bedeutung: Man nimmt sich zu viel vor, überschätzt sich und merkt erst später, dass einen das Ganze zerlegt.
Andere Arten, es zu sagen
Editoren dieses Begriffs
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