Stimmen von der Straße
"Verkacken heißt, einfach richtig zu vermasseln. Ich hatte alles vorbereitet, war ready und dann habe ich es einfach verkackt. Falscher Moment, falsche Entscheidung. Passiert, aber fühlt sich in dem Moment richtig schlecht an."
Was es bedeutet
Verkacken heißt, etwas richtig vermasseln. Du hattest den Plan, warst ready, und dann machst du genau den Move, der alles kippt. Passiert jedem, fühlt sich kurz wie Weltuntergang an, ist aber oft einfach nur ein dicker Fail mit Lernzettel dran. Das Wort ist der ehrliche Stempel, wenn’s nicht schönzureden ist.
Verwendungsbeispiele
"Alles vorbereitet, Präsentation offen, und dann drück ich die falsche Taste und verkack komplett, Bildschirm schwarz, alle schauen, und ich will unsichtbar werden."
"Ich hab die Bewerbung total verkackt, falscher Name im Anschreiben, wie peinlich ist das denn."
"Wir hätten gewinnen können, aber in der letzten Minute haben wir das Spiel sowas von verkackt."
"Ich wollte nur locker den Beamer anschließen und hab direkt den ganzen Ablauf verkackt, Chef guckt schon im Krisenmodus."
"Wenn du erst groß ankündigst, dass du das safe hinkriegst, und es dann verkackst, ist das Gelächter halt inklusive."
Etwas zu sagen?
Bearbeite, korrigiere oder erzähl uns etwas. Wir prüfen es und, wenn es echt ist, siehst du es mit deinem Namen übernommen.
Woher es kommt
"Verkacken" ist umgangssprachlich derb und baut auf dem Verb "kacken" auf. Das Präfix "ver-" macht im Deutschen oft daraus, dass etwas schiefläuft oder misslingt. Wörtlich ist das nicht fein, aber genau deshalb sitzt das Wort so gut, wenn man einen Fehler nicht mehr hübsch verpacken kann.
Andere Arten, es zu sagen
Editoren dieses Begriffs
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