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Was es bedeutet

Heisst im Schweizerdeutsch so viel wie grillen, aber eher die lässige Variante draussen: am See, im Wald oder an der Brätlistelle, wo es ein Feuerli hat. Da wird nicht geschniegelt am Gasgrill rumgeschraubt, sondern Wurst und Brot über d Glut ghalte, bis alles nach Rauch und Feierabend riecht. Cervelat ist dabei fast Pflicht.

Verwendungsbeispiele

"Gömmer hüt go brätle am See? I pack d'Cervelat und es paar Schlangenbrot-Teigchugle i. Du nimmsch s'Brot und es Bier, denn wird's gmüetlich."
"Bei dem schönen Wetter gehen wir am See bräteln, jeder bringt seine Würste mit."
"An der Brätlistelle haben wir bis spät bräteln können, das Feuer hat ewig gehalten."
"Mir gönd am Sunntig go brätle i de Wald, nimm e Cervelat mit und öppis zum Drüberstäche."
"Sobald d'Sunne usechunnt, wots jede grad go brätle und de halbi Seeufer riecht nach Rauch und Feierobe."
Tonfall
Liebevoll Ausgelassen
Wo man es sagt

Woher es kommt

Bräteln ist schweizerdeutsch und hängt am Verb braten. Das -el/-le macht den Ton kleiner, lockerer und alltagstauglich, wie so vieles im Dialekt. Gemeint ist nicht das feine Grillritual mit Chefkelle, sondern das gemütliche Draussenbrutzeln an Feuerstelle, See oder Waldrand.

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