Was es bedeutet
Meint abwertend eine Frau, die dauernd nörgelt, stichelt und Streit anzettelt. Der Begriff spielt auf Xanthippe an, die in der Überlieferung als zänkische Ehefrau von Sokrates gilt. Klingt oft ziemlich bildungsbürgerlich und ist heute eher altbacken, weil’s ein einseitiger Frauen-Klatscher ist. Taucht trotzdem noch auf, wenn jemand Drama wegen Kleinkram macht.
Verwendungsbeispiele
"Beim Stammtisch sagt er: Zuhause ist wieder Alarm, weil ich angeblich zu laut kaue. Der Kumpel grinst: Na, deine Xanthippe dreht wieder am Rad, oder was?"
"Die Nachbarin gilt als richtige Xanthippe, kein Tag vergeht, an dem sie nicht über irgendetwas zetert."
"In der alten Komödie kommt die Ehefrau als typische Xanthippe vor, die ihren Mann den ganzen Akt lang ausschimpft."
"Jetzt fang bitte nicht schon wieder an wegen der drei Krümel auf dem Tisch, du klingst ja wie so eine Xanthippe aus'm Lustspiel von vorgestern."
"Er nennt seine Ex ständig Xanthippe, und damit zeigt er ehrlich gesagt mehr über seinen eigenen Film als über sie."
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Woher es kommt
Der Ausdruck kommt vom Namen Xanthippe, der Ehefrau des Sokrates. In antiken Quellen und späteren Erzählungen wurde sie oft als streitlustig und keifend dargestellt. So wurde ihr Name im Deutschen zum abwertenden Etikett für eine Frau, die ständig nörgelt oder Zoff macht. Heute wirkt das ziemlich verstaubt und klar sexistisch.
Andere Arten, es zu sagen
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