Stimmen von der Straße

Joshua · Deutschland
"Sich aufbauen. Ich muss mich nach einer schweren Zeit erstmal wieder aufbauen, Schritt für Schritt, ohne mich zu überfordern. Kleine Erfolge haben geholfen, wieder Vertrauen in mich selbst zu bekommen."

Was es bedeutet

Heißt: nach ’ner miesen Phase wieder auf die Beine kommen. Nicht mit einem großen Helden-Move, sondern mit kleinen Schritten, die sich plötzlich wie Stabil anfühlen. Du überforderst dich nicht, du sammelst Vertrauen ein wie Kleingeld in der Jackentasche. Und irgendwann merkst du: jo, ich bin wieder da.

Verwendungsbeispiele

"Nach dem miesen Monat steh ich wieder auf, mach jeden Tag ein kleines Ding und bau mich langsam wieder auf, ganz ohne Stress"
"Nach der Trennung hat sie sich langsam wieder aufgebaut, Schritt für Schritt."
"Gib dir Zeit, sich aufzubauen geht nicht über Nacht."
"Nach dem Burnout hat er sich nicht auf Krampf neu erfunden, sondern sich erst mal mit Ruhe, Alltag und kleinen Siegen wieder aufgebaut."
"Ich war komplett durch, aber die letzten Wochen haben mich langsam wieder aufgebaut. Jetzt fühl ich mich endlich nicht mehr so wacklig."

Etwas zu sagen?

Bearbeite, korrigiere oder erzähl uns etwas. Wir prüfen es und, wenn es echt ist, siehst du es mit deinem Namen übernommen.

Tonfall
Bewundernd Zärtlich

Woher es kommt

Das ist ganz normales Deutsch aus dem Bild von bauen. Etwas wird Stück für Stück aufgerichtet oder errichtet. Als reflexive Wendung meint sich aufbauen schon länger, dass man sich innerlich, körperlich oder mental wieder stärkt und nach einer schweren Phase langsam wieder festen Stand kriegt.

Andere Arten, es zu sagen

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