Was es bedeutet
Ein Pittermännchen ist in Köln das kleine Kölsch-Fass für die Runde, meist mit zehn Litern drin. Stellt man auf den Tisch, wenn aus einem normalen Abend langsam ein geselliger Zapfzauber wird. Gehört zu Stammtisch, Geburtstag und Karneval fast so selbstverständlich dazu wie die Stange selbst.
Verwendungsbeispiele
"Stell mal dat Pittermännchen auf den Tisch, ich hol die Gläser. Wenn dat leer is, gehen wir rüber zum Brauhaus und trinken da weiter."
"Für Freitag holen wir kein Kastenbier, wir stellen einfach ein Pittermännchen in die Küche und gut is."
"Sobald das Pittermännchen auf dem Tisch steht, weißt du in Köln sofort, dass keiner nach einem Feierabendbier nach Hause geht."
"Wenn der Jonas sagt, es wird nur ein ruhiger Abend, und dann rollt plötzlich ein Pittermännchen an, kannst du die Jacke direkt vergessen."
"Zu Karneval brauchst du in Köln mit zwei Kästen gar nicht erst aufzutauchen. Stell ein Pittermännchen hin, dann versteht der Tisch die Mission."
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Woher es kommt
Das Wort ist urkölsch und seit dem 19. Jahrhundert belegt. Gemeint ist das kleine Kölsch-Fass, meist mit zehn Litern. Der Name hängt wohl mit Pitter, also der kölschen Form von Peter, zusammen und bezieht sich nach gängiger Deutung auf den kleinen Hahn oder die Vorrichtung am Fass. In der Kölner Brauhauskultur sitzt das Ding seit Ewigkeiten fest im Sattel.
Andere Arten, es zu sagen
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