Was es bedeutet
Halb Bier, halb Zitronenlimo, perfekt für den Biergarten, wenn die Sonne knallt und man trotzdem noch aufs Radl zurück muss. Daher kommt wohl auch der Name, weil die Radfahrer früher nicht komplett die Krone voll haben wollten. In Bayern quasi heilig, und wehe, du mischst das Verhältnis falsch, da gibts gleich eine Gardinenpredigt vom Wirt.
Verwendungsbeispiele
"Nach der Bergtour zum Chiemsee hab ich mir erstmal ein kaltes Radler bestellt, das rinnt so schee, da passen glatt noch zwei hinterher"
"Nach der Wanderung haben wir uns im Biergarten ein kühles Radler bestellt und einfach die Sonne über dem See angeschaut."
"Bei der Hitze nehm ich lieber ein Radler als ein ganzes Bier, sonst leg ich mich am Nachmittag gleich wieder hin."
"Ich nehm ein Radler, heute will ich nur gemütlich durchs Abendgold schippern und nicht schon nach dem ersten Glas schielen."
"Erst Biergarten, dann noch heimradeln, also ganz klar Radler statt Vollgas im Kopfkino."
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Woher es kommt
Der Name hängt an einer oft erzählten Münchner Wirtshausgeschichte. 1922 soll Franz Xaver Kugler in der Kugler Alm bei einem Radfahreransturm Bier mit Zitronenlimo gestreckt haben, damit genug da ist. Ob jedes Detail hundertprozentig sitzt, ist zweitrangig. Der Begriff Radler war danach fest im Sprachglas.
Andere Arten, es zu sagen
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