Was es bedeutet
Bezeichnet jemanden, der dir mit Fragen, Gemecker oder ewigen Wiederholungen so lange auf den Keks geht, bis der Geduldsfaden reißt. Bild kommt von der Säge, die unaufhörlich durchs Holz kreischt, genauso fühlt sich das im Kopf an. Oft halb liebevoll gesagt, kann aber auch richtig böse sein, wenn jemand einfach nicht checkt, wann Feierabend ist.
Verwendungsbeispiele
"Im Bus tippt Kevin mir im Zwei-Sekunden-Takt auf die Schulter: Sind wir gleich da? Ich sag nur: Ey Kevin, hör auf, du Nervensäge."
"Der Kleine war auf der Fahrt eine echte Nervensäge, hat dreihundertmal gefragt, ob wir bald da sind."
"Sei keine Nervensäge und lass mich den Film zu Ende gucken, danach erzähl ich dir alles."
"Boah, frag doch nicht zum zehnten Mal nach dem WLAN-Passwort, du kleine Nervensäge."
"Meine Schwester kann so süß sein, aber wenn sie morgens schon losquasselt, ist sie echt 'ne Nervensäge."
Etwas zu sagen?
Bearbeite, korrigiere oder erzähl uns etwas. Wir prüfen es und, wenn es echt ist, siehst du es mit deinem Namen übernommen.
Woher es kommt
Das Wort ist im Deutschen alt und ziemlich klar gebaut: aus Nerven und Säge. Die Bildidee sitzt direkt im Kopf, weil eine Säge mit ihrem dauernden Geräusch genauso nervt wie jemand, der ohne Pause bohrt, quengelt oder wiederholt. Schon lange ein festes umgangssprachliches Schimpfwort im ganzen deutschen Sprachraum.
Andere Arten, es zu sagen
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