Was es bedeutet
Gieu ist Berndeutsch für einen Jungen oder jungen Kerl. Das kann ein kleiner Bub sein, der wieder irgendeinen Seich im Kopf hat, oder auch eine lockere, herzliche Anrede unter Männern. Das Wort klingt warm, weich und sehr bernisch. Oft sagt man’s auch liebevoll zum eigenen Sohn.
Verwendungsbeispiele
"De Gieu isch scho wieder bim Fussball statt bim Ufzgi mache. Lass ne, de bruucht das. War bi mir gliich als Gieu, und us mir isch au öppis worde."
"Der Gieu vom Nachbarn hilft mir jeden Samstag im Garten."
"Komm, Gieu, mir gö no es Bier go trinke."
"Äuä, de chli Gieu het mer grad mit em Velo fasch d’Bei abgfahre."
"Was loufsch so gstresst ume, Gieu Komm, hock ab und nimm no eis."
Woher es kommt
Ist Berndeutsch für Bub, den kleinen Kerl, klingt weich und gemütlich wie die Berner Art. Ein Gieu kann fünf oder fünfzig sein, im Dialekt bleibt man immer ein bisschen jung, oft auch liebevoll fürs eigene Söhnchen.
Andere Arten, es zu sagen
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