Stimmen von der Straße
"Sich aus dem Staub machen heißt, schnell zu verschwinden. Die Stimmung wurde langsam komisch, Diskussionen wurden lauter und ich habe gemerkt, das ist einfach nicht mehr mein Film. Also habe ich mich unauffällig aus dem Staub gemacht, ohne großes Drama."
Was es bedeutet
Sich aus dem Staub machen heißt, unauffällig oder schnell abzuhauen, wenn’s einem zu viel wird oder die Stimmung kippt.
Verwendungsbeispiele
"Als das Ganze komisch wurde, hab ich mich einfach aus dem Staub gemacht, ohne Drama."
"Kaum war der Abwasch dran, hat er sich aus dem Staub gemacht und stand plötzlich rauchend auf dem Balkon."
"Als die Rechnung kam, hatte sich der spendable Onkel schon aus dem Staub gemacht und wir saßen auf den Kosten."
"Sobald sein Ex im Club aufgetaucht ist, hat er sich ganz elegant aus dem Staub gemacht und war nicht mal mehr an der Bar auffindbar."
"Ich wollt nur kurz frische Luft schnappen, aber bei dem endlosen Gelaber hab ich mich komplett aus dem Staub gemacht."
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Woher es kommt
Die Redewendung ist schon seit dem 18. Jahrhundert belegt und kommt aus dem Bild vom schnellen Davonlaufen, bei dem Staub aufgewirbelt wird. Erst steckte da oft Flucht oder Rückzug drin, später wurde es im Alltag zum lockeren Ausdruck für unauffällig oder zackig abhauen.
Andere Arten, es zu sagen
Editoren dieses Begriffs
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