Stimmen von der Straße
"Sich ins Zeug legen heißt, sich richtig anzustrengen. Ich wusste, das ist wichtig, also habe ich mich echt ins Zeug gelegt, mehr gemacht als sonst, länger dran gesessen, alles gegeben und am Ende hat sich das auch noch ausgezahlt."
Was es bedeutet
Heißt, sich richtig anzustrengen und mehr zu geben als sonst, weil’s dir wichtig ist. Du machst nicht nur das Minimum, sondern gehst extra Runde, bleibst länger dran und ziehst durch, auch wenn’s nervt. Oft kommt danach dieses satte Gefühl, wenn man merkt: der Einsatz hat sich gelohnt. Das Gegenteil wäre schlurfen oder halbherzig. Hier geht’s um Einsatz, Fokus und ein bisschen Stolz.
Verwendungsbeispiele
"Für die Abgabe hab ich mich richtig ins Zeug gelegt, zwei Abende länger gemacht, Handy weg, Fokus rein, und am Ende war das Feedback sogar überraschend gut."
"Vor der Prüfung hat sie sich nochmal richtig ins Zeug gelegt und alles wiederholt."
"Wenn wir uns jetzt alle ins Zeug legen, ist der Umzug bis Mittag durch."
"Ey, der hat sich beim Vorstellungsgespräch brutal ins Zeug gelegt, war vorbereitet bis unter die Haarspitzen und hat richtig abgeliefert."
"Ich leg mich heute ins Zeug, dann ist die Bude in zwei Stunden sauber und wir können endlich raus."
Etwas zu sagen?
Bearbeite, korrigiere oder erzähl uns etwas. Wir prüfen es und, wenn es echt ist, siehst du es mit deinem Namen übernommen.
Woher es kommt
Die Redewendung ist schon länger im Deutschen unterwegs und meinte früher, dass man sich fürs Arbeiten oder Kämpfen ins passende Gewand wirft, also ins Zeug. Daraus wurde dann sinnbildlich: nicht locker mitlaufen, sondern sich richtig reinhängen und alles geben. Das alte Wort Zeug lebt hier also bis heute weiter.
Andere Arten, es zu sagen
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