Was es bedeutet

Schmackes heißt: mit ordentlich Wucht, Zug und innerem Saft an was rangehen. Nicht lasch, nicht auf Sparflamme, sondern so, dass die Sache spürbar lebt. Das kann körperlich sein, wenn du was mit Kraft machst, oder auch im übertragenen Sinn, wenn du mit Nachdruck redest, spielst oder anfeuerst. Kurz gesagt: mehr Bums, mehr Einsatz, mehr Pfeffer inne Bude.

Verwendungsbeispiele

"Ey Kumpel, klopp den Pflock ma mit Schmackes in’n Boden, sonst wackelt der Zaun wieder. Dat muss halten, nicht nur so geschniegelt antippen."
"Pack das mit Schmackes an, sonst kriegst du die alte Schraube nie aus dem Holz raus."
"Die Kapelle hat mit so viel Schmackes gespielt, dass am Ende das halbe Zelt auf den Bänken stand."
"Jetzt gib dem Ball mal mit Schmackes einen mit, du streichelst den ja nur übers Feld."
"Sie hat die Rede mit so viel Schmackes rausgehauen, da war im Raum direkt Alarm in den Ohren."

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Tonfall
Übertrieben Ausgelassen Jugendlich

Woher es kommt

Das Wort kommt aus dem Jiddischen. Dort steckt schmakes dahinter, im Sinn von Kraft, Nachdruck oder Wucht. Über das Rotwelsche und die Umgangssprache ist es ins Deutsche gewandert und hat sich vor allem im Westen und Ruhrpott gemütlich breitgemacht. Heute klingt es schön handfest und leicht rotzig.

Andere Arten, es zu sagen

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