Was es bedeutet
Schippchen hat im Alltag zwei Schienen. Am bekanntesten ist ein Schippchen drauflegen, also noch mehr Gas geben, noch was extra reinbuttern, noch nicht auf Sparflamme rumdümpeln. Daneben gibt’s auch ein Schippchen machen, vor allem bei Kindern oder im Neckton, wenn jemand schmollt und die Unterlippe vorschiebt. Klingt niedlich, kann aber je nach Satz ziemlich eindeutig sein.
Verwendungsbeispiele
"Chef: Kannst du noch ein Schippchen drauflegen? Ich: Klar, aber dann wird aus dem Schippchen eine ganze Baustelle, und ich brauch Kaffee intravenös."
"Als sie kein Eis bekam, machte die Kleine sofort ein Schippchen."
"Zieh nicht so ein Schippchen, wir gehen ja gleich raus."
"Komm, ein Schippchen geht noch, wir sind eh schon halb im Endspurtmodus."
"Jetzt mach bitte kein Schippchen, du kriegst nachher trotzdem noch Pommes."
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Woher es kommt
Schippchen ist die Verkleinerung von Schippe. Daher kommt auch die ältere Bedeutung rund ums Schmollen, weil die vorgeschobene Unterlippe bildlich an eine kleine Schaufel erinnert. Die Wendung ein Schippchen drauflegen hat sich dann verselbständigt und meint, dass man noch mal eine Portion mehr Leistung, Tempo oder Druck draufpackt.
Andere Arten, es zu sagen
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