Was es bedeutet
Heißt eigentlich ganz unspektakulär: in der Pfanne gebratene Kartoffeln, knusprig und fettig-glücklich. Als Spruch taugt Bratkartoffel aber auch als liebevoller Spitzname für jemanden, der rundlich, gemütlich oder einfach zum Anknabbern aussieht. Nicht als fiese Beleidigung gedacht, eher wie ein Küchen-Kosewort mit einem Grinsen dazu.
Verwendungsbeispiele
"Er liegt nach dem Essen im Hoodie auf dem Sofa und schnauft zufrieden. Ich stupse ihn an: Na, du Bratkartoffel, kommst du auch noch hoch?"
"Komm her, du kleines Bratkartoffel, der Onkel hat extra die Decke geholt und der Hund sitzt schon mit vorwurfsvollem Blick vor dem Sofa."
"Nach drei Tagen Skiurlaub im Hotel mit All-inclusive nennt mich meine Schwester nur noch Bratkartoffel, sie hat ja auch nicht ganz Unrecht."
"Wenn er sich nach dem Sonntagsessen mit roten Bäckchen in die Küche lehnt, sagt Oma nur: Na schau, meine kleine Bratkartoffel ist wieder goldbraun zufrieden."
"Du süße Bratkartoffel, setz dich her und hör auf rumzuwuseln, der Film läuft schon seit zehn Minuten."
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