Was es bedeutet
Liebevolles Kosewort für jemanden, der ein bisschen rundlich ist, nach dem Prinzip: mehr zum Knuddeln. Meist sagt’s die Familie oder der Schatz, wenn man sich neckt und trotzdem Zuneigung meint. Kann aber auch wie ein Seitenhieb klingen, wenn’s ungefragt kommt oder die Person gerade unsicher ist. Also besser nur, wenn ihr euch wirklich nah seid.
Verwendungsbeispiele
"Beim Familientreffen kneift Tante mir in die Wange und sagt, komm her, Pummelchen. Ich grinse und schnapp mir noch ein Stück Kuchen."
"Komm her, mein kleines Pummelchen, und lass dich knuddeln."
"Als Baby war er ein richtiges Pummelchen mit Grübchen an den Ellbogen."
"Na, du Pummelchen, hast du ernsthaft die halbe Plätzchendose weggeatmet oder soll ich die Krümel verhören?"
"Oma zieht mich an sich ran und sagt Pummelchen, bei dir ist wenigstens noch was zum Umarmen da."
Etwas zu sagen?
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Woher es kommt
Pummelchen baut auf pummelig auf, also rundlich oder etwas mollig. Mit dem Diminutiv -chen wird daraus ein Kosename, der weich und verniedlichend klingt. Das Wort ist im Deutschen schon länger als liebevoll-neckische Ansprache bekannt, besonders in Familie oder Beziehung, kann aber je nach Ton auch schnell heikel werden.
Andere Arten, es zu sagen
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