Was es bedeutet

Wenn Posten, Aufträge und Vorteile nicht nach Können vergeben werden, sondern an die eigene Verwandtschaft und enge Bekannte. Das Wort kommt vom Vetter, dem Cousin, und meint genau diese Bevorzugung der eigenen Leute auf Kosten aller anderen.

Verwendungsbeispiele

"In der Behörde lief jahrelang Vetternwirtschaft, bis eine Prüfung dem ein Ende setzte."
"Im Rathaus läuft alles über Vetternwirtschaft, die guten Jobs gehen nur an Verwandte."
"Dass schon wieder ein Neffe des Chefs eingestellt wurde, riecht stark nach Vetternwirtschaft."
"Bei denen kriegst du keinen Platz wegen Leistung, nur wenn dein Nachname schon im Flur an der Tür klebt. Reine Vetternwirtschaft."
"Das stinkt doch nach Vetternwirtschaft, wenn erst der Bruder reinkommt und zwei Wochen später gleich noch die Nichte nen Vertrag kriegt."

Etwas zu sagen?

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Tonfall
Ironisch Abwertend Genervt

Woher es kommt

Das Wort ist alt und ziemlich wörtlich gebaut. Es kommt von Vetter, also Cousin, und meinte erst die Bevorzugung von Verwandten. Später wurde es breiter benutzt für das ganze Posten-Schachern im eigenen Kreis. Heute steht Vetternwirtschaft ganz allgemein für Nepotismus und Filz.

Andere Arten, es zu sagen

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