Stimmen von der Straße
"Sich einfinden. Am Anfang war alles fremd. Neue Leute, neue Umgebung. Ich habe mich echt fehl am Platz gefühlt, aber mit der Zeit habe ich mich langsam eingefunden. Und kleine Gespräche, vertraute Momente und irgendwann fühlst du dich plötzlich angekommen, ohne genau das sagen zu können, was dann passiert ist."
Was es bedeutet
Heißt, dass du in einer neuen Umgebung langsam reinwächst, bis es nicht mehr fremd wirkt. Erst fühlt sich alles schief an, du bist irgendwie daneben, und dann kommen kleine Routine-Dinger: ein Gesicht, ein Spruch, ein Ort, der plötzlich vertraut ist. Irgendwann merkst du, ohne großes Drama: okay, jetzt bin ich angekommen.
Verwendungsbeispiele
"Die ersten Wochen im neuen Job war ich komplett lost, aber nach den ersten Kaffee-Pausen hab ich mich langsam eingefunden und es wurde echt entspannt"
"Am Anfang an der neuen Schule hab ich nur awkward in der Ecke gechillt, aber nach ein paar Tagen hab ich mich echt eingefunden und jetzt laber ich mit allen ganz normal."
"Gib dir noch kurz, du findest dich da schon ein, erst ist alles komisch und dann kennst du plötzlich jeden Flur und jeden Insider."
Etwas zu sagen?
Bearbeite, korrigiere oder erzähl uns etwas. Wir prüfen es und, wenn es echt ist, siehst du es mit deinem Namen übernommen.
Woher es kommt
Das Verb einfinden ist im Deutschen schon länger belegt und meinte ursprünglich, dass man sich an einem Ort einfindet, also dort erscheint oder ankommt. In der reflexiven Form sich einfinden hat sich daraus die Bedeutung entwickelt, sich nach und nach in eine neue Umgebung einzuleben und nicht mehr ganz fremd rumzustolpern.
Andere Arten, es zu sagen
Editoren dieses Begriffs
Deine Stimme zählt
Echte Straßensprache oder haben wir es übertrieben? Stimm ab.