Was es bedeutet
Schmalzlocke sagt man spöttisch zu einem Typen, der seine Frisur so hart mit Gel oder Pomade zukleistert, dass sie fettig glänzt, als wär’s Butter statt Shampoo. Kann auch den ganzen Eitelkeits-Act meinen, wenn einer vorm Spiegel mehr Zeit verbringt als draußen. Klingt nach 50er-Jahre-Tolle und trifft bis heute, wenn jemand zu geschniegelt auftritt.
Verwendungsbeispiele
"Wir wollten nur kurz los, aber Kevin steht seit zehn Minuten vorm Spiegel und poliert seine Tolle nach. Ey, Schmalzlocke, komm klar!"
"Der neue Kollege kam als Schmalzlocke ins Büro, Haare wie lackiert, und hat erst mal jeder Frau die Hand geküsst."
"Guck dir den mal an, geschniegelt bis in die Augenbrauen. Richtige Schmalzlocke, der fliegt doch direkt vom Friseur auf die Tanzfläche."
"Er kam zur Party mit so viel Pomade auf dem Kopf, dass man sich drin spiegeln konnte. Alle nur noch so: Na klar, die Schmalzlocke ist auch da."
"Boah, der steht wieder mit drei Kilo Pomade im Bad. Richtige Schmalzlocke heute."
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Woher es kommt
Schmalzlocke ist schon länger im Deutschen als Spottwort für einen geschniegelt auftretenden Mann belegt. Das Wort setzt sich ganz schlicht aus Schmalz und Locke zusammen. Gemeint ist die fettig glänzende, stark pomadige Frisur, oft mit dem alten Bild von Tolle, Eitelkeit und geschniegelt-mackerhaftem Auftritt im Rücken.
Andere Arten, es zu sagen
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