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Was es bedeutet

Rüebli ist im Schweizerdeutschen einfach die Karotte. Das Wort hört man komplett normal im Alltag, beim Einkaufen, in der Küche, in der Znünibox oder beim Beck auf dem Schild von der Rüeblitorte. Klingt direkt ein bisschen heimelig und bodenständig, genau darum sagt in der Schweiz fast niemand steif Karotte, wenn Rüebli eh schon locker durchs Leben hoppst.

Verwendungsbeispiele

"Im Migros hani statt Chips nur Rüebli gholt, will mini Mitbewohnerin wieder Healthy-Phase het. Am Abig gits Rüeblitorte als Versöhnig."
"Schäl mal die Rüebli für den Salat, die sind heute schön knackig vom Markt."
"Zum Znüni gibt's bei uns immer ein Rüebli, gesünder als jeder Schoggiriegel."
"Hesch no es paar Rüebli im Chüelschrank? Ich mach schnell es Bitzeli Dip, denn isch de Apero grad weniger Chips-chaotisch."
"Mini Mueter het gseit, ich söll nöd nur Teigware inhalierä und wenigstens no zwei Rüebli in d'Sauce schneide."
Tonfall
Liebevoll Ausgelassen

Woher es kommt

Rüebli ist die schweizerdeutsche Diminutivform zu Rüebe, also Rübe. Das -li ist im Schweizerdeutschen die ganz normale Verkleinerungsendung und macht aus dem Gemüse sprachlich etwas Kleines, Alltägliches und Vertrautes. Darum hat sich Rüebli in der Schweiz als Standardwort für Karotte fest eingebrannt.

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