Was es bedeutet
Ein Drückeberger ist jemand, der sich vor Arbeit oder Verantwortung drückt, als wär das sein Nebenjob. Sobald’s ans Schleppen, Aufräumen oder Entscheiden geht, hat er plötzlich dringend was anderes. Das Wort kommt simpel von sich drücken und taucht überall auf, von Schule bis Büro. Früher wurde es auch fürs Drücken vorm Militärdienst benutzt. Nervt, aber kennt jeder.
Verwendungsbeispiele
"Wo ist Stefan? Eben noch im Team-Meeting, jetzt kurz am Kopierer. Kaum ruft einer nach Hilfe, macht der sich dünn und ist plötzlich unsichtbar."
"Beim Aufräumen ist er der klassische Drückeberger, kaum greift man zum Besen, klingelt angeblich sein Telefon."
"Sei kein Drückeberger und übernimm auch mal die Spätschicht, der Rest macht sie schließlich auch."
"Wenn's ans Kistenschleppen geht, macht Jonas wieder den Drückeberger und muss ganz dringend irgendeine Mail beantworten."
"Im Projekt groß mitreden und beim unangenehmen Teil abtauchen, richtiger Drückeberger-Move."
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Woher es kommt
Drückeberger ist sauber aus dem Verb sich drücken gebaut, also sich vor etwas drücken im Sinn von ausweichen oder kneifen. Berger ist hier kein echtes Herkunftswort mit eigener Rolle, sondern Teil der älteren Wortbildung. Das Wort war schon lange für Leute üblich, die Arbeit, Pflicht oder früher auch den Militärdienst meiden.
Andere Arten, es zu sagen
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