Was es bedeutet
Faulenzer sagt man zu jemandem, der sich vor Arbeit gern geschmeidig wegduckt und mit Aufgaben eher auf Morgen, später oder irgendwann kuschelt. Das ist oft halb genervt, halb grinsend gemeint. Nicht gleich ein Totalausfall, eher ein Drückeberger mit Sofa-Aura, der erstaunlich talentiert darin ist, Pflichten verschwinden zu lassen.
Verwendungsbeispiele
"Ey, du Faulenzer, wolltest du nicht die Küche machen? Ich bin gleich dabei, schwör. Erst noch fünf Minuten Sofa, dann bin ich motiviert."
"Steh endlich auf, du Faulenzer, der Rasen mäht sich nicht von allein."
"Typisch Faulenzer, bei der Gruppenarbeit warst du plötzlich offline, aber beim Pizzaessen als Erster da."
"Luca, du alter Faulenzer, seit drei Tagen willst du den Müll runterbringen und der Sack macht schon Wohnzimmerurlaub."
"Mach nicht wieder den Faulenzer, wir schleppen hier Kisten und du diskutierst seit zehn Minuten mit deinem Kaffeebecher."
Etwas zu sagen?
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Woher es kommt
Faulenzer ist sauber aus dem Verb faulenzen gebaut, also untätig rumhängen und sich vor Arbeit drücken. Die Personenform ist im Deutschen schon lange belegt. Älter gab es Faulenzer teils auch für ein Hilfsding beim Arbeiten, das entlastet oder stützt. Die Übertragung auf bequeme Menschen passt deshalb ziemlich logisch.
Andere Arten, es zu sagen
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