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Was es bedeutet

Bedeutet: so gut, als wäre es gerade Weltmeister geworden. Nutzt man, um etwas fett zu loben, oft mit Augenzwinkern, weil’s herrlich übertrieben klingt. Kommt direkt von Weltmeister und funktioniert für Essen, eine Leistung, ein Outfit oder einen Plan, der ausnahmsweise nicht in die Hose geht. Wenn’s wirklich abliefert, ist es auch mal ganz ernst gemeint.

Verwendungsbeispiele

"Der Vortrag lief glatt, der Beamer hat nicht rumgezickt und sogar der Chef hat genickt. Danach nur: Das war heute weltmeisterlich."
"Die Lasagne von deiner Oma ist echt weltmeisterlich, da kommt kein Restaurant mit."
"Er hat weltmeisterlich eingeparkt, drei Zentimeter Platz und kein Kratzer."
"Wie du das Chaos in zehn Minuten aufgeräumt hast, war schon ziemlich weltmeisterlich."
"Der Döner nach der Party war gestern weltmeisterlich, ich hab kurz meinen Glauben an die Menschheit zurückbekommen."
Tonfall
Ironisch Übertrieben Bewundernd

Woher es kommt

Das Wort hängt direkt an Weltmeister dran, also an den Titel für die Nummer eins in einer Disziplin. Das Adjektiv weltmeisterlich wird im Deutschen schon länger locker und übertreibend benutzt, um etwas als spitze, überragend oder fast schon siegertreppentauglich hochzujubeln. Oft mit Grinsen, manchmal völlig ernst.

Andere Arten, es zu sagen

Editoren dieses Begriffs

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