Was es bedeutet
Trottoir ist in der Deutschschweiz das ganz normale Wort für Gehweg oder Bürgersteig. Klingt ein bisschen geschniegelt, ist aber einfach der Streifen neben der Straße, wo man läuft, wartet, schiebt oder sich kurz aufregt, wenn wieder jemand mit dem Velo drüberheizt. In Zürich, Bern und generell in der Schweiz hörst du das völlig alltäglich.
Verwendungsbeispiele
"— Lueg, nimms Velo nöd uf s Trottoir, gopferdammi — I weiss, i weiss, aber d Stross isch huere voll — Denn schieb halt, fertig."
"Stell das Velo nicht mitten aufs Trottoir, da kommt ja niemand mehr vorbei."
"Wir sind gemütlich dem Trottoir entlang zum See spaziert."
"Gang vom Trottoir abe, de Bus chunnt grad und hie isch eh scho alles zuegstellt."
"Mir händ üs no churz uf em Trottoir verquatscht und dänn isch de halbi Namittag weg gsi."
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Woher es kommt
Trottoir kommt aus dem Französischen. Dort bedeutet trottoir Gehweg und hängt historisch mit dem Verb trotter zusammen, also traben oder zügig gehen. In der Deutschschweiz wurde das Wort früh übernommen und ist bis heute das normale Alltagswort für Bürgersteig geblieben, ganz ohne Fremdwort-Show.
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