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Was es bedeutet

Fleißarbeit ist die Sorte Arbeit, bei der du eher Sitzfleisch als Geistesblitze brauchst. Viel wiederholen, abarbeiten, sortieren, abschreiben, Zahlen eintippen, Karteikarten pauken. Nicht glamourös, aber ohne den Kram steht jedes Projekt wie ein ungefütterter Schrank. Sagt man gern in Uni, Büro oder beim Lernen, wenn’s einfach nur noch durchziehen heißt.

Verwendungsbeispiele

"Heute Abend kein Bier, ich muss noch zwei Stunden Tabellen füllen. — Uff, reine Fleißarbeit. — Ja, null kreativ, aber morgen will der Chef’s Update."
"Die Auswertung ist reine Fleißarbeit, stundenlang Zahlen aus den Listen tippen."
"Vokabeln pauken ist Fleißarbeit, kein Talent rettet dich da durch."
"Die Präsentation war fünf Minuten Kreativität und danach drei Stunden Fleißarbeit mit Quellen, Folien und dem ganzen Kleinkram."
"Ich dachte erst, das Referat wird chillig, aber das Literaturverzeichnis war am Ende nur noch brutale Fleißarbeit."
Tonfall
Ironisch Abwertend

Woher es kommt

Das Wort ist kein Straßenneubau, sondern ganz normales Standarddeutsch. Es setzt sich schlicht aus Fleiß und Arbeit zusammen und ist seit langem im Deutschen belegt für Aufgaben, die weniger von Genialität leben als von Ausdauer, Wiederholung und sauberem Abarbeiten. Also eher Ackerschweiß fürs Hirn als Glanznummer.

Andere Arten, es zu sagen

Editoren dieses Begriffs

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