Was es bedeutet
Ein Draufgänger ist der Typ, der vorrennt, macht und erst danach merkt, dass da vielleicht ein Geländer gefehlt hat. Mutig bis waghalsig, manchmal charismatisch, manchmal einfach nur kopflos. Man sagt’s über Leute, die Risiken feiern, Grenzen testen und lieber die Tür aufstoßen, statt höflich zu klopfen. Im Job, beim Sport oder beim Feiern, Hauptsache Action und keine langen Sicherheitsbesprechungen.
Verwendungsbeispiele
"Ohne Helm springt er am Baggersee einfach vom Zehner, während alle noch diskutieren. Landet halb sauber und ruft: War doch easy, ihr Schisser."
"Er ist so ein Draufgänger, springt vom Zehner, ohne vorher zu gucken, wie tief das Becken ist."
"Als Draufgänger hat sie einfach beim Chef angeklopft und nach der Gehaltserhöhung gefragt."
"Typischer Draufgänger, ey. Alle stehen noch am Rand und der zieht schon durch, als wär Risiko bloß Deko."
"Sie ist total die Draufgängerin, bucht den Trip nachts um eins und klärt erst am Flughafen, wo genau das Hotel liegt."
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Woher es kommt
Draufgänger ist im Deutschen schon länger fest drin und baut sich transparent aus drauf und gehen beziehungsweise Gänger. Gemeint ist einer, der nicht lange fackelt, sondern voranstürmt und was riskiert. Das Wort trägt oft beides in sich, Respekt für den Mumm und ein leichtes Augenrollen wegen der Überdrehtheit.
Andere Arten, es zu sagen
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