Was es bedeutet
Kleiner Kiosk an der Ecke, oft auch Trinkhalle genannt, wo du schnell alles Nötige kriegst: Kippen, Bier, Süßkram, Zeitung und manchmal ein belegtes Brötchen. Das Büdchen ist mehr als ein Laden, das ist Treffpunkt, News-Ticker und Wohnzimmer für die Straße. Wer was wissen will, stellt sich kurz an und hört mit.
Verwendungsbeispiele
"Komm, wir treffen uns am Büdchen, holen ’ne Flasche Stauder und quatschen erstmal kurz, bevor die Bahn wieder Verspätung hat."
"Ich hol uns am Büdchen noch zwei Bier, bin in fünf Minuten wieder da."
"An der Ecke steht ein Büdchen, da kriegst du um Mitternacht noch deine Pommes."
"Lass kurz zum Büdchen, ich brauch Cola, Kippen und einmal hören, was hier im Viertel schon wieder los ist."
"Nach der Schicht hingen wir noch 'ne halbe Stunde vorm Büdchen rum, jeder mit Bier in der Hand und null Plan, nach Hause zu gehen."
Woher es kommt
Büdchen ist die rheinisch-ruhrige Verkleinerung von Bude. Gemeint ist der kleine Kiosk an der Ecke, im Ruhrgebiet oft auch Trinkhalle genannt. Das Wort hat sich im Westen so fest ins Alltagsmaul gefräst, dass es längst nicht nur den Laden meint, sondern gleich das ganze soziale Rumsteh-Universum davor.
Andere Arten, es zu sagen
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