Stimmen von der Straße
"Klarkommen heißt mit etwas umgehen zu können. Am Anfang war alles neu und ungewohnt, aber mit der Zeit habe ich gelernt, damit klarzukommen. Man wächst irgendwie automatisch hinein."
Was es bedeutet
Heißt: mit etwas umgehen können, zurechtkommen, sich dran gewöhnen. Am Anfang wirkt was neu oder überfordernd, und dann lernst du, damit klarzukommen, ohne dass du’s groß merkst. Kann auch heißen: sich beruhigen und wieder auf Empfang sein. Wird oft gesagt, wenn man sich nicht anstellen soll, aber auch ganz neutral im Sinn von man wächst rein.
Verwendungsbeispiele
"Neue Arbeit, alles anders, ich war erstmal lost. Nach ein paar Wochen bin ich damit klargekommen, jetzt läuft’s sogar und ich erklär den Neuen den Kram."
"Die neue Software war anfangs ein Graus, aber nach einer Woche kam ich erstaunlich gut damit klar."
"Lass ihn kurz allein, er muss erst mal mit der Nachricht klarkommen, dann redet er von selbst."
"Mit dem Umzug war ich die ersten Tage komplett drüber, aber inzwischen komm ich echt gut klar und kenn hier schon jeden Späti im Kiez."
"Chill mal kurz, ich muss auf die Ansage erst klarkommen, dann sag ich dir, was ich dazu meine."
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Woher es kommt
"Klarkommen" ist schon lange ganz normales Deutsch und setzt sich aus "klar" und "kommen" zusammen. Ursprünglich steckt da die Idee drin, aus Chaos, Unklarheit oder Überforderung wieder in einen Zustand zu kommen, wo man’s checkt und zurechtkommt. Später wurde das breit für Situationen, Menschen, Gefühle und Alltag benutzt.
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