Was es bedeutet

Heißt, du hast extremen Hunger, so richtig Kohldampf, als wärst du ein Bär nach dem Winterschlaf. Man sagt’s gern übertrieben, wenn der Magen schon knurrt und die Laune kippt. Klingt putzig, ist aber eine klare Ansage: Jetzt muss was Essbares her, am besten sofort, sonst wird man zur wandelnden Snack-Suchmaschine.

Verwendungsbeispiele

"Ich hab Bärenhunger, mein Magen macht hier schon Polka. Mach irgendwas Warmes, Pasta, Döner, Kartoffeln, egal. Wenn’s länger dauert, knabber ich gleich die Tischkante an."
"Nach acht Stunden Wandern auf dem Rennsteig hatten wir Bärenhunger, die Hütte hat uns fast komplettes Buffet aufgefahren und der Wirt lachte nur, weil das Brot im Korb in zwei Minuten weg war."
"Am Sonntagabend nach dem Heimspiel: Bärenhunger pur, eine ganze Pizza fürs Sofa, dazu Salat aus der Tüte und der Vorsatz, am Montag wieder ernsthaft zu essen, brennt schon weg."
"Ich hab so Bärenhunger, ich bestell nicht mehr vernünftig, ich zeig einfach auf die Karte und nicke."
"Nach der Spätschicht hatten wir alle Bärenhunger, erst mal Döner holen, sonst redet hier gleich keiner mehr freundlich."

Etwas zu sagen?

Bearbeite, korrigiere oder erzähl uns etwas. Wir prüfen es und, wenn es echt ist, siehst du es mit deinem Namen übernommen.

Tonfall
Witzig Übertrieben

Woher es kommt

Bärenhunger ist kein neuer Szeneausdruck, sondern ein altes deutsches Bildwort. Es baut sich schlicht aus Bär und Hunger zusammen und spielt auf die Vorstellung an, dass ein Bär nach dem Winterschlaf brutal viel fressen muss. Gerade deshalb kapiert man das Wort sofort und die Übertreibung sitzt direkt.

Andere Arten, es zu sagen

Editoren dieses Begriffs

Deine Stimme zählt

Echte Straßensprache oder haben wir es übertrieben? Stimm ab.

Ein kleines Geschenk der Magikitos

Such dir was aus

Ein Witz oder eine Geschichte, du entscheidest.

Dein Warenkorb: 0,00 €