Stimmen von der Straße
"Verpeilt bedeutet, dass man einfach durcheinander oder vergesslich ist. Ich war letztens so verpeilt. Ich hab mein Handy gesucht und die ganze Zeit hatte ich es einfach in meiner Hand. Ich lauf durch die Wohnung, such überall und dann merke ich es plötzlich. Ich musste selbst über mich lachen."
"Verpeilt bedeutet, dass jemand total durcheinander oder unkonzentriert ist. Zum Beispiel, ich wollte heute mal den Kaffee machen, habe aber zuerst die Tasse vergessen und dann den Löffel reingeschmissen. Da war ich richtig verpeilt unterwegs."
Was es bedeutet
Wenn jemand verpeilt ist, ist er durcheinander oder unkonzentriert und kriegt simple Sachen kurz nicht auf die Reihe.
Verwendungsbeispiele
"Ich wollte Kaffee machen, hab die Tasse vergessen und dann den Löffel reingeschmissen. Ich war richtig verpeilt unterwegs."
"So verpeilt war ich heute, dass ich mit zwei verschiedenen Schuhen losgelaufen bin und es erst im Bus gemerkt habe."
"Ich war heute morgen so verpeilt, ich hab den Kühlschrank aufgemacht und mein Handy reingelegt statt der Milch."
"Der war völlig verpeilt und hat dreimal gefragt, in welchen Film wir gehen, obwohl die Tickets schon in seiner Hand waren."
"Ich war heute so verpeilt, ich bin mit dem Haustürschlüssel zum Briefkasten gelatscht und hab erst nach zehn Sekunden gecheckt, was ich da mache."
Etwas zu sagen?
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Woher es kommt
Verpeilt gehört zu verpeilen. Das Wort hängt an peilen, also etwas anvisieren oder die Richtung checken. Ursprünglich ging's ums Danebenliegen beim Peilen. Später ist daraus im Alltag verpeilt geworden für Leute, die grad zerstreut, schusselig oder mit dem Kopf kurz im Nebel unterwegs sind.
Andere Arten, es zu sagen
Editoren dieses Begriffs
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