Was es bedeutet
Heißt: Alles passiert quälend langsam, als hätte jemand den Regler auf Schneckentempo gedreht. Sagt man gern über Leute, die ewig brauchen, bis sie endlich mal in die Puschen kommen, oder über Situationen, die sich ziehen wie Kaugummi am Schuh. Kommt aus Film und Sport, ist im Alltag aber ein Dauerbrenner.
Verwendungsbeispiele
"Der Kollege klickt im Meeting drei Mal daneben und starrt den Bildschirm an. Ich: Alles gut, oder läuft hier gerade Zeitlupe?"
"Heute läuft hier alles in Zeitlupe, keiner kommt in die Gänge."
"Den entscheidenden Treffer haben sie noch dreimal in Zeitlupe gezeigt."
"Beeil dich mal, du läufst heute ja komplett auf Zeitlupe."
"An der Supermarktkasse war vor mir so ein Typ in Zeitlupe, ich bin innerlich schon verstaubt."
Etwas zu sagen?
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Woher es kommt
Zeitlupe ist ein ganz normales deutsches Wort aus der Filmtechnik. Gemeint ist die verlangsamte Wiedergabe von Bewegungen, also Slow Motion. Von dort ist es längst in die Alltagssprache rübergewandert. Heute sagt man auch bei Menschen, Abläufen oder ganzen Tagen Zeitlupe, wenn einfach alles ewig braucht.
Andere Arten, es zu sagen
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